Zur Untersuchung auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen und beginnende oder fortgeschrittene Krebserkrankungen des Dickdarms gibt es eine ganze Reihe verschiedener Methoden – und jede hat Vor- und Nachteile.
Der Darm ist für die Energieversorgung des Körpers verantwortlich, hier werden die Bestandteile der Nahrung aufgenommen und dem Körper zur Verfügung gestellt. Der Dickdarm ist dabei für die Wiederaufnahme des Wasseranteils der Nahrung zuständig. Die gesamte Oberfläche des Darms misst ca. 400 bis 500 Quadratmeter, das sind fast zwei Tennisplätze.
Darmbeschwerden können harmlose Folgen einer wenig ausgewogenen Ernährung sein, sie können aber auch schwerwiegende Ursachen haben. Dazu gehören Ausbuchtungen in der Darmwand (Divertikel) und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Auch eine Krebserkrankung ist möglich, pro Jahr erkranken etwa 70.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Bei den Todesfällen durch Krebs liegt der Darmkrebs bei Männern an zweiter (nach Lungenkrebs), bei Frauen an dritter Stelle (nach Brustkrebs und Lungenkrebs). Darmkrebserkrankungen entstehen zu 95 Prozent aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen. Vor allem ab dem sechsten Lebensjahrzehnt steigt die Gefahr einer Entartung der Polypen deutlich an, deshalb sollten sie frühzeitig entdeckt und entfernt werden.
Zur Untersuchung auf chronische Darmerkrankungen und Krebserkrankungen des Darms gibt es eine ganze Reihe verschiedener Methoden. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, die wir auf den folgenden Seiten für Sie zusammengefasst haben.
Bildquelle: istockphoto © Sebastian Kaulitzki