Während die optische Qualität von Endoskopiesystemen heutzutage ausgezeichnet ist, bleiben andere Probleme unadressiert. Aufgrund der komplexen Konstruktion von wiederverwendbaren Endoskopen bleiben Reinigung und Desinfektion eine große Herausforderung, die sich unmittelbar auf Hygiene und Patientensicherheit auswirkt.


  • Abfall, der bei der Wiederaufbereitung eines Endoskops anfällt.
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  • Manuelle Reinigung eines konventionellen Endoskops

Nach Analysen der US-amerikanischen CDC sind kontaminierte Endoskope häufiger ursächlich für Infektionen als jedes andere Medizinprodukt. Fehler in der Wiederaufbereitung bleiben trotz Investitionen in automatisierte Endoskopwaschmaschinen und der Einhaltung strenger Richtlinien ein weitverbreitetes Problem. Und neue Studien zeigen eine anhaltende Kontamination von Endoskopen trotz Einhaltung von Wiederaufbereitungsrichtlinien.

Wiederverwendbare gastrointestinale Endoskope haben eine 7- bis 10-fach höhere Keimbelastung als chirurgische Instrumente, werden aber dennoch lediglich desinfiziert während chirurgische Instrumente sterilisiert werden müssen.

Zudem ist die Multiresistenz ein Problem, welches die Behandlung von Infektionen durch Krankenhauskeime – die potentiell durch Endoskope übertragen werden – noch herausfordernder macht.

Das invendoscope SC200 wird steril und für die Einmalnutzung geliefert. Daher hat jeder Patient sein eigenes Endoskop. Komplexe Reinigungs- und Desinfektionsprozesse für das Endoskop sind nicht erforderlich.