In den meisten Krankenhäusern ist die Endoskopie eine Querschnittsaufgabe, an der verschiedene Abteilungen beteiligt sind. Das bahnbrechende Konzept der Einmalendoskopie bringt viele Vorteile für ein breites Spektrum von Akteuren.

Gastroenterologen

Viele gastroenterologische Endoskopiker entwickeln Erkrankungen des Bewegungsapparats, die durch die hohen Kräfte und anhaltend ungünstige Körperhaltungen während gastrointestinaler Endoskopien verursacht werden. Dies kann zu einem Produktivitätsverlust führen.

Das invendoscope ist leichtgewichtig und verfügt über eine ergonomisch geformte Einhandsteuerung, die auch vom Endoskop gelöst werden kann. Damit können Ermüdungen und Probleme des Bewegungsapparats reduziert werden.

Die hochmoderne Optik liefert qualitativ hochwertige Bilder. Weil bei jeder Untersuchung ein fabrikneues invendoscope verwendet wird, bleibt die Abwinklungsleistung des Endoskops immer konsistent. Der enge Biegeradius der Endoskopspitze ermöglicht in den meisten Bereichen des Dickdarms ein Rückwärtsblicken. Beim Rückzug kann der Diagnosemodus mit automatischer Zirkulation der Spitze das Sichtfeld signifikant vergrößern.

Endoskopieassistenz

Mit dem Einwegkonzept der invendoscopy ist der Untersuchungsraum jederzeit einsatzbereit; alles Benötigte befindet sich in der Verpackung des invendoscope und es müssen keine Einzelteile gereinigt werden.

Um das Risiko von Infektionen mit konventionellen Endoskopen zu minimieren, müssen die Arbeitsprozesse an den aktuellen Reinigungs- und Wiederaufbereitungsverfahren ausgerichtet werden, was für die Pflegeabteilungen einen hohen Arbeitsaufwand mit sich bringt.

Der Wechsel zu einem sterilen Einwegendoskop erleichtert die Handhabung und erhöht die Sicherheit deutlich. Der Nutzen für die Sicherheit der Patienten liegt auf der Hand. Aber auch das Personal profitiert, da der Umgang mit gebrauchten Endoskopen und der Kontakt mit scharfen, toxischen Reinigungsmitteln in der Wiederaufbereitung entfällt.

Sterile Einwegendoskope sind darüber hinaus für die Verwendung im OP prädestiniert, weil damit die sterile Umgebung sicher aufrechterhalten wird. Einwegprodukte passen üblicherweise auch gut in den Budgetrahmen von OPs.

Krankenhaushygieniker und Hygienebeauftragte

Eine der wichtigsten Aufgaben des Hygienebeauftragten ist, mögliche Kreuzkontaminationen im gesamten Krankenhaus zu verhindern. Vor allem nach jüngsten MRSA-Infektionen wurde die Aufmerksamkeit von Hygienebeauftragten auf die Endoskopie-Abteilungen gelenkt.
Führende Krankenhaushygiene-Organisationen in den USA haben für gastrointestinale Endoskope eine Neuklassifizierung als kritische Geräte, die Sterilisation erfordern, verlangt. Immer häufigere Berichte über Kreuzkontaminationen mit multiresistenten Mikroorganismen forcieren diese Forderung.
Im Falle einer Kreuzkontamination ist die Exposition groß, was erhebliche Kosten verursacht, die mit der Benachrichtigung und eventuellen Nachuntersuchung von Patienten einhergeht. Der Wechsel zu sterilen Einwegendoskopen ermöglicht einem Krankenhaus die Haftungsrisiken zu limitieren, während gleichzeitig die Sicherheit der Patienten und Mitarbeiter steigt.

Krankenhausverwaltung

Die hygienischen Aspekte der heutigen gastrointestinalen Endoskopie haben auch eine wirtschaftliche Seite: die steigenden Kosten für Wiederaufbereitung und das Haftungsrisiko. Sterile Einweggeräte adressieren das Risiko einer Kreuzkontamination und auch die Kosten, die mit der Aufbereitung von wiederverwendbaren Endoskopen verbunden sind. Die Gesamtkosten eines Falles von Kreuzkontamination können für ein Krankenhaus mehr als € 14 Mio. betragen. Das sterile invendoscope zur Einmalverwendung stellt im Grunde eine Versicherung gegen das Worst-Case-Szenario dar. Dabei ist zu bedenken, dass der finanzielle Schaden eines Kreuzkontaminationsfalls zwar groß sein kann, die damit verbundene Rufschädigung jedoch noch viel schwerwiegender.

Dabei bedarf die Einführung eines invendoscopy Systems nicht einmal großer Vorabinvestitionen. Insbesondere im Fall von Kapazitätserweiterungen ist es ein ideales Gerät mit überschaubarem Kostenrahmen. Investitionen für den Bau oder Ausbau von Reinigungs- und Desinfektions-Infrastruktur entfallen ganz.

Niedergelassene Gastroenterologen

Für viele niedergelassene Gastroenterologen sind die hohen Kosten für Anschaffung und Unterhaltung von modernen flexiblen Endoskopen sowie die hohen Anforderungen an die Wiederaufbereitung der Geräte angesichts von oft vergleichsweise geringen Fallzahlen eine echte Herausforderung.

Ein invendoscopy System stellt in diesem Spannungsfeld ein ideales Instrument für die Darmspiegelung dar. Die niedrigen Anlaufkosten verbunden mit minimalen Raum- und Infrastrukturbedarf machen die Einführung denkbar einfach. Da die Endoskope selbst steriles Einwegmaterial sind, entfällt die Notwendigkeit zur Wiederaufbereitung vollständig. Somit ergibt sich auch kein Mehraufwand an Raum, Reinigungsgeräten oder Personal.